Apothekenverflechtungen

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Kommentare

ixs zu Security Advice Is Wrong
Mo, 05.04.2010 11:17
Naja... Irgendwie bin ich n icht überrascht dass Microsoft Research rausbekommt dass IT- Sicherheit eigentlich to [...]


florian zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 22:47
Eigentlich nicht. Ausser dass die ganzen me-too-Trackbacks inzwischen auf Twitter stattfi nden (ausser hier). Da [...]


Onlineproxy zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 09:06
hat sich deine meinung zu trac kbacks geändert in letzter zei t?


florian zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 22:33
Aber es hätte auch sein Gutes: Eine Plattform weniger für e klige Linkspammer.


Jan zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 15:39
Ja manchmal hat man im Leben e infach so viele Sachen, denen man sich widmen möchte oder au ch muss, dass da gewisse [...]


Dirk zu Call A Bike
Mo, 10.11.2008 14:17
Ich leihe mir ungern eine Fahr rad fahre lieber nur mein eige nes. Hatte mal ein negatives E rlebenis mit einen Leihr [...]


Azundris zu
Fr, 25.07.2008 01:50
Schaust Du Wikipedia. «The first version of SQL was devel oped at IBM by Donald D. Chamb erlin and Raymond F. Boy [...]


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Donnerstag, 16. November 2006

Apothekenverflechtungen

Geschrieben von florian in german, misc um 11:20
Am Rande des StudiVZ-Theaters (Übersicht bei Kasi) gibt es auch noch interessante Informationen über ganz andere Firmen und ihre Kundendaten:

stefanolix:
"[...] Ich habe gestern an einer Apotheke ein Plakat gesehen, auf dem sinngemäß stand: wir sind einer der drei ersten Payback-Apotheken in Dresden. WTF? Eine Apotheke im Payback-System? Können sich die Patienten vorstellen, wer alles an diese Daten herankommen und mit ihnen Handel treiben könnte? Bisher gab es nur lokale Apotheken-Cards und auch damit hat man schon Bauchschmerzen. Aber Payback? [...]"


strappato:
Um mal in mein Fachbegbiet abzuschweifen: Klar payback. Ist aber noch viel schlimmer. Diese Apotheken gehören zur bundesweiten Linda Apothekengruppe mit über 1.300 Mitgliedsapotheken. Linda gehört zum mir Abstand grössten deutschen Pharmagrosshändler Phoenix (mehr als 33% Marktanteil in Deutschland - #2 bei den europäischen Grosshändlern). Und Phoenix gehört der Familie Merckle. Denen gehören auch die Generika-Hersteller Ratiopharm und CT Arzneimittel und - jetzt wird es spannend: Das Unternehmen ADG. Der grösste Anbieter von Warenwirtschaftssoftware für Apotheken mit 4500 Kunden (rund 25% der deutschen Apotheken).

Ob payback da das kleinste Problem ist?


stefanolix:
Das ist natürlich ein gesundheitspolitisches Problem und es führt mutmaßlich auch zu einer Verschlechterung des Preis/Leistungs-Verhältnisses im Gesundheitswesen.

Aber hier ging es ja (vor allem) um den Datenschutz. Der Einstieg von Payback in Apotheken kann eine gravierende Bedeutung für den Einzelnen haben. Wenn wirklich alle Medikamente und Zuzahlungen auf der Karte vermerkt werden, dann sind diese Daten für viele Seiten sehr interessant und wecken natürlich Begehrlichkeiten. Es bleibt zu hoffen, dass sich Betroffene mit einem guten Anwalt verbünden und nachdrücklich ihre Auskunftsrechte nutzen, damit Datenschützer möglichst umfassend über diese Praktiken informieren können.


strappato:
Die Warenwirtschaftssysteme enthalten auch die Namen und andere persönlichen Daten. Man bekommt heutzutage eine auf den eigenen Namen ausgestellte Quittung in den Apotheken - wegen der Zuzahlungen und der Überforderungsgrenze. Mein Apotheker kann mir auch am Ende des Jahres noch einen Überblick über meine Einkäufe ausdrucken. Überspitzt: Als Kunde einer Linda-Apothele vertraue ich meine Daten einer Apotheke an, die einem Verbund angehört, dessen Inhaber - der Merckle Clan - zu den intransparentesten Unternehmensgruppen in Deutschland gehört.
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Kommentare
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Aus Bewerbungsgesprächen als Pharmareferent weiß ich, dass die Hersteller über die Daten der Großhändler recht genau wissen, wie die Absatzzahlen ihrer Produkte sind. Die Apotheken werden zwar in Gruppen erfasst, sodass eine 1:1-Zuordnung nicht möglich ist, aber es reicht herauszufinden, ob Ärzte in einem Gebiet eines Mitarbeiters Firmenprodukte verschreiben oder nicht.
#1 marcc (Homepage) am 28.11.2006 16:16 (Antwort)

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