Helmut Lachenmann Geburtstagskonzert

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ixs zu Security Advice Is Wrong
Mo, 05.04.2010 11:17
Naja... Irgendwie bin ich n icht überrascht dass Microsoft Research rausbekommt dass IT- Sicherheit eigentlich to [...]


florian zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 22:47
Eigentlich nicht. Ausser dass die ganzen me-too-Trackbacks inzwischen auf Twitter stattfi nden (ausser hier). Da [...]


Onlineproxy zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 09:06
hat sich deine meinung zu trac kbacks geändert in letzter zei t?


florian zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 22:33
Aber es hätte auch sein Gutes: Eine Plattform weniger für e klige Linkspammer.


Jan zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 15:39
Ja manchmal hat man im Leben e infach so viele Sachen, denen man sich widmen möchte oder au ch muss, dass da gewisse [...]


Dirk zu Call A Bike
Mo, 10.11.2008 14:17
Ich leihe mir ungern eine Fahr rad fahre lieber nur mein eige nes. Hatte mal ein negatives E rlebenis mit einen Leihr [...]


Azundris zu
Fr, 25.07.2008 01:50
Schaust Du Wikipedia. «The first version of SQL was devel oped at IBM by Donald D. Chamb erlin and Raymond F. Boy [...]


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Sonntag, 27. November 2005

Helmut Lachenmann Geburtstagskonzert

Geschrieben von florian in music um 22:35
Selbst auf dem Heimweg von der Generalprobe mit dem Blasorchester, bin ich vorhin in der Bahn mit zwei richtigen Musikern ins Gespräch gekommen, von denen einer seinerseits auf dem Weg zu einem Auftritt war: Er macht gerade ein Praktikum als Trompeter beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, und dieses spielte ein Konzert im Theaterhaus zum siebzigsten Geburtstag des Komponisten Helmut Lachenmann. Kurzerhand habe ich mich entschlossen, dieses Konzert zu besuchen.
Das erste Stück des Abends war Accanto für Klarinettenspieler und Orchester. Dies setzt sich zum großen Teil aus Geräuschen zusammen, die man auf Musikinstrumenten machen kann, wenn man nicht wie vorgesehen darauf spielt - Klappengeräusche, tonlos reinblasen, draufklopfen, reinschnaufen, reinschreien... - und die Geräusche haben sogar trotzdem noch eine Tonhöhe, je nachdem welchen Ton man dazu greift. Das ganze Stück ist sehr perkussiv gestaltet, hin und wieder Fetzen traditioneller Musik, Mozarts Klarinettenkonzert läuft die ganze Zeit nebenbei unhörbar vom Band und wird an einigen Stellen eingeblendet. Am 7.12. wird die Aufzeichnung um 19:05 Uhr auf SWR2 gesendet, aber das Stück entfaltet seine Wirkung wahrscheinlich nur live: Wie die Streicher es schaffen, tonlos streichend sich wie Atem oder wie eine Maschine anzuhören, wie der Soloklarinettist wild seine Klappen betätigt und fast verzweifelt in die Röhre seines Instruments (ohne Mundstück) hineinschreit, wie ein Ruck durch das ganze Orchester geht, wenn die Streicher an ihren Saiten zupfen, als wollten sie sie von ihrem Instrument herunterreißen... toll.
Anschliessend dann tatsächlich Mozart, der ja nicht zu meinen Lieblingskomponisten gehört, weil er mir - bei allem musikalischem Anspruch - meistens zu süß und zu lieblich ist. Sinfonie Nr. 34 C-Dur, nach Accanto ein starker, und tatsächlich sehr süßer, Kontrast.
In der Pause kommt draussen der Schneefall nun tasächlich auch nach Stuttgart, drinnen geht es weiter mit dem zweiten Lachenmann-Stück des Abends, Schreiben für Orchester, jetzt in großer Besetzung. Lachenmanns Technik, mindestens ebensoviel mit Geräuschen der Instrumente wie mit Klängen zu arbeiten, kenne ich ja jetzt schon, diesmal "schreiben" die Musiker, Zeichen mit den Schlegeln auf die Felle der zahlreichen Trommeln (fünf Schlagzeuger stehen auf der Bühne) oder mit dem Bogen auf ihre Saiten. Der große Klangköper macht schon was her, letztlich hat mich aber das perkussive Accanto mehr beeindruckt. Dennoch, ein sehr schönes Konzert, und als ich das Theaterhaus verlasse, ist dem Konzert wohl auch der Schneefall schon wieder vorbei.
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