Suns Nikolausgeschenk: UltraSPARC T1

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ixs zu Security Advice Is Wrong
Mo, 05.04.2010 11:17
Naja... Irgendwie bin ich n icht überrascht dass Microsoft Research rausbekommt dass IT- Sicherheit eigentlich to [...]


florian zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 22:47
Eigentlich nicht. Ausser dass die ganzen me-too-Trackbacks inzwischen auf Twitter stattfi nden (ausser hier). Da [...]


Onlineproxy zu Die Interessantheit von Trackbacks
Mo, 29.03.2010 09:06
hat sich deine meinung zu trac kbacks geändert in letzter zei t?


florian zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 22:33
Aber es hätte auch sein Gutes: Eine Plattform weniger für e klige Linkspammer.


Jan zu Hallo 2009, tschüss Blog
Mi, 21.01.2009 15:39
Ja manchmal hat man im Leben e infach so viele Sachen, denen man sich widmen möchte oder au ch muss, dass da gewisse [...]


Dirk zu Call A Bike
Mo, 10.11.2008 14:17
Ich leihe mir ungern eine Fahr rad fahre lieber nur mein eige nes. Hatte mal ein negatives E rlebenis mit einen Leihr [...]


Azundris zu
Fr, 25.07.2008 01:50
Schaust Du Wikipedia. «The first version of SQL was devel oped at IBM by Donald D. Chamb erlin and Raymond F. Boy [...]


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Dienstag, 6. Dezember 2005

Suns Nikolausgeschenk: UltraSPARC T1

Geschrieben von florian in computing, german um 14:28
Heute spielt Scott McNealy auch mal den Nikolaus, und beschert den Sonnenanbetern neue Hardware, wie die Gerüchteküche weiß mit den neuen UltraSPARC-T1-Prozessoren. Diese Prozessoren integrieren 8 CPU-Cores auf einem Chip, die jeweils 4 Threads parallel ausführen können. Mit insgesamt also 32 Threads bei nur 72 Watt Leistungsaufnahme will Sun insbesndere den heißen und stromhungrigen x86-basieren Bladecentern Paroli bieten. Die Gerüchteküche will wissen, dass die Systeme den größeren Galaxy-Servern sehr ähnlich sind, und mit bis zu 8GB RAM und SAS-Platten kommen sollen, man munkelt ausserdem von Preisen um die 10.000 Euro.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, und ein Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Dell-Bladeservern ausgerechnet:
Laut c't basieren die acht Cores des T1 auf dem UltraSPARC-IIi, sind aber mit 1,2 GHz gegenüber diesem etwa doppelt so schnell getaktet, das macht bei 230 SPECint (base) für den original US-IIi etwa 430 Punkte für einen Core im T1. Ein Pentium IV Xeon mit 3.0 GHz kommt indes auf etwa 1200 SPECint(base)-Punkte. Ideale Skalierbarkeit der Anwendung vorausgesetzt, braucht man also 3 T1-Cores, um mit einem Xeon gleichzuziehen.[1] Core für Core verglichen bietet so ein T1-System dann etwa 33% mehr Leistung als ein Dual-Xeon-Blade von Dell.
Weil Euro-Preise mal wieder bescheuert zu bekommen sind, rechne ich mal in US-Dollars weiter: Das Blade kostet in einer passenden Konfiguration etwa $4500, für das Sun T1-System nehme ich $10.000 an. Schlagen wir die 33% Mehrleistung auf den Blade-Preis drauf, sind wir bei $6000, dazu muss man noch anteilig den Kaufpreis vom Blade-Chassis rechnen. Core für Core verglichen halten sich die Preise also in etwa die Waage.

Aber laut Sun ist ja der Witz an der neuen CPU nicht bloß die 8 Cores, sondern die insgesamt 32 Threads, die darauf ablaufen können. Dies zu Vergleichen wird ohne Benchmark-Werte jetzt reine Spekulation, denn daß Chip-Multithreading linear skaliert, kann keiner erwarten. Beim Hyperthreading auf den Xeons jedenfalls sah man selten eine Verdopplung des Durchsatzes, je nach Workload sogar eine Verschlechterung der Performance. Nehmen wir aber eine lineare Skalierung, sowohl bei Suns CMT als auch bei Intels HyperThreading, an, erhöht sich der Performance-Vorsprung des T1-Systems auf das fünffache eines Dual-Xeon-Blades.

In Dollars ausgedrückt, soll Suns neue Wunderkiste dann einem zwei- bis dreimal teurerem Dell-Bladecenter Paroli bieten, und nebenbei auch noch Management-Aufwand, Platz im Rack und Strom sparen.

Natürlich ist das nur Lesen im SPEC-Kaffeesatz, für ernsthafte Abschätzungen braucht es erstmal vernüftige Benchmarks von realistischeren Workloads, vorzugsweise den eigenen. Und da hängt es ganz entscheidend davon ab, wieviel Suns Implementierung von Chip Mulithreading bringt. Aber ein gewisses Sparpotential ist vorhanden, das vielleicht immerhin ausreicht, auch den sun-skeptischen Chef mal dazu zu bewegen, eine Teststellung zu besorgen...

Fußnoten:
[1] Ich multipliziere hier der Einfachheit halber SPECint-Werte, SPECint_rate wäre angemessener, dafür wird es für den US-IIi aber keine vernünftigen Daten geben.
Kommentare (3) | Trackback (1)
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Server-Bescherung
Die neuen Sun-Server Fire T1000 und T2000 mit dem UltraSPARC T1 Prozessor über die ich vorhin noch spekuliert habe, sind jetzt auch auf der Sun-Site zu finden. Natürlich zusammen mit ausgewählten SPECjbb- und SPECweb-Benchmarks, in denen Sun einen drei bi
Weblog: flawed concepts
Aufgenommen: Dez 06, 21:47

Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

Tja, falsch geraten: Das Ding kostet nur $3245 in der Grundconfig mit 6 Cores, mit 8 Cores im Vollausbau $7995.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/71953

Hier gibt's Benchmarks, zieht wohl für Server-Loads (wofür es designed wurde) ziemlich kräftig vom Leder:

http://www.c0t0d0s0.eu/archives/1365-Databases-and-T2000.html
http://milek.blogspot.com/2006/02/t2000-real-web-performance.html
http://www.stdlib.net/~colmmacc/2006/03/23/niagara-vs-ftpheanetie-showdown

Mehr als doppelt soviele Requests per Second wie ne Dual Itanic 1.5 GHz mit 32GB und fast 6 mal soviel wie ein Dual Xeon 3.2 GHz mit 12GB, und das auch noch bei nem Bruchteil des Stromverbrauchs. Aber hallo! Scheint wohl zu funktionieren, das Sun-Konzept...
#1 Sonnenanbeter am 06.07.2006 00:43 (Antwort)
Hallo Sonnenanbeter,

(hättest Du mal den Folge-Artikel gelesen)
deine Preise sind für eine T1000, und die ist derart als Wegwerf-Clusternode ausgelegt, dass ein Vergleich sinnlos ist, und die Maschine an sich unattraktiv ist, wenn man sich nicht gleich über 50 davon hinstellen will. (wenigstens eine zweite ATA-Platte hätte dem Angebot wirklich gut getan, und würde Sun auch nicht die Welt kosten.)
Den realistischeren Vergleich gibts mit der T2000 (mit der auch fast alle im Netz erhältlichen Benchmarks entstanden sind) und die fängt in der Einstiegskonfiguration mit nur 4 Cores schon bei 9000 Euro an, mit 8 Cores erst ab 14500 Euro.
Da habe ich mit $10000 noch großzügig gerechnet, andererseits sind die Benchmarks für richtige Server-Workloads auch deutlich besser für die T1 als meine SPEC-Schätzungen (was nicht wundert, denn der Prozessor ist auf I/O-bound Lasten ausgelegt, nicht auf CPU-bound Lasten wie die SPEC.), die ich gemacht habe, als es noch keinen einzigen Benchmark für ein T1-basiertes System gab (man beachte das Postingdatum).

Was die "Server-Workloads" in der Praxis angeht, gibt es da übrigens eine gewisse Angst vor parasitären Fließkomma-Operationen, die die Performance zunichte machen, obwohl die Workload theoretisch passen sollte, und deshalb eine Tendenz, erstmal auf Niagara 2 zu warten.

Hallo Sun, wie wäre es mit einem Tool für Linux, das den Anteil an FPU-Operationen misst, bevor man auf Solaris migrieren muss?
#1.1 Florian Laws (Homepage) am 06.07.2006 12:02 (Antwort)
Ach ja, Sun hat inzwischen ein Einsehen gehabt, und bietet die T1000 jetzt auch mit zwei Platten an, 2x 2,5" SAS (Serial-Attached-SCSI) statt 1x 3,5" SATA - zum happigen Aufpreis von 1800 Euro.

Zwei SATA-Platten hätten es ja meiner Ansicht nach auch getan.
#1.2 Florian Laws (Homepage) am 15.08.2006 14:30 (Antwort)

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